Der Steuerausgleich

Absetzbeträge, Sonderausgaben, Werbungskosten, Außergewöhnliche Belastungen und Negativsteuer

Der Steuerausgleich

Außergewöhnliche Belastungen

Außergewöhnliche Belastungen sind nicht alltägliche Ausgaben, die zwangsläufig mit Abzug eines Selbstbehalts entstehen:
 
  • Sämtliche Krankheitskosten (auch für Kur, Pflegeheim, Zahnarzt, Prothesen, Hörgeräte)
  • Kosten für Begräbnis und Grabstätte von je maximal 4000 Euro, soweit sie nicht durch den Nachlass gedeckt sind
  • Kosten der Kinderbetreuung für Alleinerzieher und Alleinerzieherinnen
 
Der Selbstbehalt beträgt zirka ein Brutto Monatsgehalt.
 
Ohne Abzug eines Selbstbehalts:
 
  • Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden
  • Kosten der auswärtigen Berufsausbildung eines Kindes (monatlich 110 Euro)
  • Unterhalt für im Ausland lebende haushaltszugehörige Kinder in Höhe von 50 Euro pro Kind im Monat
  • Mehraufwendungen für Kinder, für die erhöhte Familienbeihilfe bezogen wird (monatlich 262 Euro; abzüglich Pflegegeld)
  • Gehbehinderte (mindestens 50 Prozent Erwerbsminderung) mit eigenem KFZ können monatlich 153 Euro pauschal geltend machen, Gehbehinderte ohne ein eigenes Auto Taxikosten bis zur selben Höhe
  • Krankheitskosten bei einer Erwerbsminderung von mindestens 25 Prozent. Zusätzlich können die Kosten der Heilbehandlung (Arzt, Spitals-, Kur-, Therapie- und Medikamentenkosten) und der Diätverpflegung abgesetzt werden

 

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