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Seit 2010 erhalten selbständige Unternehmer und Unternehmerinnen einen „Gewinnfreibetrag“ (früher „Freibetrag für investierte Gewinne“). Im Zuge der Anhebung von 10 % auf 13 % wurde dieser in einen „Grundfreibetrag“ und einen „investitionsbedingten Freibetrag“ unterteilt.

Den Gewinnfreibetrag können Einzelunternehmer, Freiberufler (Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare, Architekten, Journalisten etc.), Gesellschafter von Personengesellschaften und geschäftsführende Gesellschafter einer GmbH mit mehr als 25 % Beteiligung in Anspruch nehmen. Es gibt den Gewinnfreibetrag sowohl für Einnahmen-Ausgaben-Rechner als auch für Bilanziere.

Gewinne müssen aus folgenden betrieblichen Einkunftsarten erwirtschaftet werden: selbständige Arbeit, Land- und Forstwirtschaft sowie Gewerbebetrieb. Ausgenommen sind lediglich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Gewinnfreibetrag gemäß § 10 EStG

Sie können bis zu 13 % Ihres Gewinnes (maximal EUR 100.000,–) in Form eines „Gewinnfreibetrages“ geltend machen.

Grundfreibetrag

Für Gewinne bis EUR 30.000,– kommen Sie in den Genuss des „Grundfreibetrages“ in Höhe von maximal EUR 3.900,– (= 13 % von maximal EUR 30.000,– pro Person und Jahr). Dieser reduziert Ihre Steuerbelastung automatisch im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung – ohne jegliches Investitionserfordernis.

Investitionsbedingter Freibetrag

Für Gewinne über EUR 30.000,– können Sie den „investitionsbedingten Freibetrag“ (maximal EUR 96.100,– = 13 % von max. EUR 739.230,–) nutzen. Eine Investition in bestimmte Wertpapiere (begünstigte Wirtschaftsgüter) ist dafür nötig. Nach einer vierjährigen Behaltefrist können diese Wertpapiere steuerfrei aus dem Anlagevermögen entnommen und ins Privatvermögen umgeschichtet werden.

 

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