Sozialstaat nach der Krise: Können die Jungen das stemmen?

Sozialstaat nach der Krise: Können die Jungen das stemmen

Sozialstaat nach der Krise: Können die Jungen das stemmen?

Für jüngere Menschen ein durchaus alarmierender Zustand. Die Tageszeitung „Der Standard“ lässt Experten zum Thema Pensionen, Generationenvertrag, Sozialstaat und demografischer Wandel zu Wort kommen. Tatsache ist , dass immer weniger Erwerbstätige eine wachsende Zahl an Pensionisten versorgen. Die Jugend könnte daher durch die Finger schauen.

Das Jahr 2020 markiert eine Trendwende in Österreich: Die Zahl der Erwerbstätigen begann erstmals zu sinken. Folglich schrumpft jener Anteil der Bevölkerung, der das Sozialsystem maßgeblich finanziert.

„Pensionslücke wächst
Die laufenden Einnahmen der Kassen reichen nicht aus, um die jetzigen Renten auszuzahlen. Der Bund muss die Lücke füllen, und sie wächst: Zwischen 2019 und 2025 dürfte der Zuschuss aus dem Budget von 21 auf 26 Prozent der Gesamtkosten steigen, wie aus den Zahlen des jüngsten Gutachtens der Alterssicherungskommission hervorgeht. Die Transferleistungen wachsen zugunsten der Älteren.

Um die Zuschüsse aus dem allgemeinen Steuertopf in das Pensionssystem zu beschränken, schlägt Binder-Hammer vor, nur einen Sockelbetrag über das Umlageverfahren zu finanzieren. Somit würden die Renten von Besserverdienern nicht von allen Steuerzahlern subventioniert.

Außerdem könnten die Pensionen an erwartete Beiträge angepasst werden, wie es etwa in Schweden geschieht. Dort sind Erwerbstätige flexibler, wann sie in den Ruhestand treten und wie hoch somit ihre Pension ausfällt. Auch eine allmähliche Anpassung der Pensionen an die Lebenserwartung, wie es in vielen anderen Ländern automatisch geschieht, sei sinnvoll.“

 

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